Nominierungen für EM stehen fest

Wenn vom 17. bis 24. April in Zagreb die diesjährige Europameisterschaft der Frauen und Männer über die Bühne geht, werden allein 27 Titelverteidiger in den Olympiazyklus von Paris zurückkehren.  Anna Schell vom SC Isaria Unterföhring wird ihren Titel heuer nicht verteidigen können, da sie den Ringkampfsport überraschenderweise erst einmal nicht mehr ausüben wird. Statt Daniel Gastl (RSC Inzing) hat der ÖRSV Markus Ragginger nominiert. In der kroatischen Hauptstadt werden allerdings große Namen erwartet, vor allem aus der Türkei und Georgien. Dabei wird vor allem im Schwergewicht ein Duell besonders heiß erwartet: Taha Akgul gegen Geno Petriashvili im Freistil. Bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten sind die Topathleten Eldaniz Azizli (Aserbaidschan) und Nugzari Tsurtsumia (Georgien) im Leichtgewicht gemeldet. Bei der großen Anzahl an Spitzenringern dürfte es den Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht leichtfallen, vordere Ränge einzunehmen. Trotzdem ist alles möglich. Das sind die Nominierungen:

Griechisch-Römisch

55 kg – Fabian Schmitt (GER) 
60 kg – Christopher Kraemer (GER) 
63 kg – Aker Schmid (AUT) 
67 kg – Witalis Lazovski (GER), Andreas Vetsch (SUI) 
72 kg – Michael Widmayer (GER), Michael Portmann (SUI) 
77 kg – Samuel Bellscheidt (GER) 
82 kg – Michael Wagner (AUT), Roland Schwarz (GER), Marc Weber (SUI) 
87 kg – Lukas Staudacher (AUT), Hannes Wagner (GER), Damian Von Euw (SUI) 
97 kg – Markus Ragginger (AUT), Peter Öhler (GER) 
130 kg – Franz Richter (GER) 

Quelle: UWW

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